Unser Konzept ist sehr einfach. Wir wollen, dass alle Bewohner des Hauses Luise glücklich und zufrieden leben können und trotz aller mehr oder weniger vorhandenen Unzulänglichkeiten uns noch einige schöne Jahre erhalten bleiben. Das soll mit bestmöglicher Betreuung und sehr guter Pflege erreicht werden.

Beim pflegerischen Konzept vertrauen wir voll und ganz der SEKURA Kranken- & Altenplege GmbH, für deren Einsatz wir sehr dankbar sind. Die SEKURA gibt unseren Senioren z.B. durch Teilnahme an der Tagespflege die Möglichkeit, ihre manuellen und künstlerischen Fähigkeiten zu entwickeln.

In erster Linie geht es darum, „Alltag“ und „Gemeinschaft“ zu erleben. Was auf den ersten Blick möglicherweise banal klingt, ist in Wirklichkeit ein zentraler Aspekt beim Leben in einer Wohngemeinschaft. Denn die sozialen und familiären Netze werden schon seit langem immer brüchiger. Als Folge sehen alte Angehörige – insbesondere bei hohem Pflege- und Betreuungsaufwand – immer häufiger leider keinen anderen Ausweg, als in ein Heim umzusiedeln.
Entscheiden sie sich stattdessen für unsere Wohngemeinschaft, können sie weiterhin so weit wie möglich all das erleben, was als „Normalität“ empfunden wird und die Qualität ihres Lebens ausmacht.

Die Entscheidung, unsere Lieben nicht mehr selber zu pflegen, haben wir nicht leicht getroffen.
Jeder, der schon einmal eine Zeitlang einen an Demenz erkrankten Menschen gepflegt hat, der weiß, wie schwierig und immer belastender es werden kann. Dennoch haben wir unsere Angehörigen nicht mit schlechtem Gewissen irgendwohin abgeschoben, sondern versuchen ihnen die bestmögliche Betreuung und Pflege zukommen zu lassen.
Einige unserer Senioren waren zunächst in staatlichen oder christlichen Heimen untergebracht, in denen sie lediglich sehr teuer verwahrt wurden. In einem solchen Heim sollen unsere Mütter und Väter nicht untergebracht sein.
Wir bieten ihnen eine Umgebung, in der sich jeder wohl fühlt – Bewohner wie Angehörige.

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